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Europaseminar und Planspiel

Die Strukturen der europäischen Politik sind nicht immer leicht zu verstehen. Andererseits bestimmen europäische Regeln das tägliche Leben an vielen Stellen. Um hier einen kleinen Einblick zu bekommen, haben sich 22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 an einem zweitägigen Seminar mit Planspiel beteiligt.

Für dieses Seminar konnten die Referenten Georg Schwedt, Cornelius Bracht und Hendrik Dlugay vom Düsseldorfer Institut für internationale Bildung gewonnen werden. Die Karl-Arnold-Stiftung in Köln hat das Seminar durch eine finanzielle Unterstützung ermöglicht.

Nach einer vertiefenden Einarbeitung in die Organisation und Arbeitsweise der verschiedenen Institutionen der Europäischen Union schlüpften die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Planspiels in die Rollen von Mitgliedern der Europäischen Kommission sowie von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und des Europarates.

Ganz konkret hatten sie über Aufnahmeanträge Montenegros und Mazedoniens zu verhandeln. So lernten die Teilnehmenden die Zusammensetzung, die Aufgaben und die Verfahrensweisen der drei wichtigsten Gremien der EU kennen. „Durch den realitätsnahen Ablauf befassen sich die Jugendlichen nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch mit den komplizierten Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene“.

Georg Schwedt, der Leiter des Seminars, lobte das Engagement der Schüler und hob hervor, wie sehr sie sich in die einzelnen Rollen vertieft hatten.

 

European Team Spirit an der Europaschule

Im Laufe eines jeden Schuljahres sind europäische Themen in lockerer Folge immer wieder Bestandteile des Unterrichtes an der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule. Seither organisieren wir in jedem Frühjahr einen Europatag, dieses Mal in der Rathaus-Sporthalle unter dem Motto „European Team Spirit“. Wir bieten unseren 85 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 klassenübergreifend in 10 Gruppen einen Mix aus Bewegung, Sport, Kreativität und Denkspielen an, der durch zehn Länder Europas führt und den Mannschaftsgeist sowie das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken soll.

An den zehn Stationen vom „Europa-Puzzle“ über „Wikingerschach“, „Boule“, „Hindernislauf“, „Memory“, „Hoch hinaus“, „Pastalauf“, „Hütchenlauf“, „Kastenball“ und „Memory“ bis hin zu zum „Menschenbauwerk“ wurden Körper und Geist gleichermaßen gefordert, wobei sich die aus Reken, Heiden, Lembeck und Rhade stammenden Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise selbst eine Menge über Europa und das Verhalten in einer Gruppe beigebracht haben. Für den korrekten Ablauf und die Verteilung der Punkte waren sieben LehrerInnen aus dem EvT-Kollegium zuständig, angeführt von der Sportlehrerin Gabriele Becker und ihrem Kollegen Jörg Holzhauer.

Eine große European Team Spirit-Siegerehrung gab’s natürlich auch, bei der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde und einen Trostpreis erhielten. Den Platz 3 belegte das Team England. Dafür gab es für jeden in der Gruppe ein Büchlein mit Schülerwitzen. Auf Platz 2 sind die Wikinger aus Dänemark gelandet. Ihr Preis war eine Umhängetasche mit dem Logo der Schule. Und den Platz 1 schaffte das Team Österreich mit Brian Omondi, Jan Hendrik Wietholt, Marco Espendiller, Finja Jeusfeld, Christin Büser, Sophia Schlottbohm und Anna Lena Glück. Sie sind ihrem Gruppenmotto "hoch hinaus" vollkommen gerecht geworden und bekamen je eine Kinokarte.

Viel Spass bereitet den 85 Neuntklässlern der EvT-Realschule ein Europatag unter dem Motto „European Team Spirit“, der aus einem Mix an Bewegung, Sport, Kreativität und Denkspielen besteht und durch zehn Länder Europas führt.

 

Handyfasten – der Versuch einer digitalen Entgiftung

Schülerinnen und Schüler vergessen im Schulalltag an der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule schon mal das eine oder andere Utensil. Das können das Matheheft, das Workbook oder der Füller sein. Eines aber vergessen sie ganz bestimmt nicht, ihr Smartphone. In Schülerkreisen ist das Smartphone das wichtigste Prestige-Objekt.
Der Zugang zu sozialen Netzwerken und die Bedienung der Kommunikation darin beanspruchen Schülerinnen und Schüler in bedenklichen Maßen. Und es versetzt sie häufig in Stress.
In der Schule und im Unterricht ist die Nutzung des Smartphone nicht erlaubt. Es darf aber mitgeführt werden und dann beginnen auch die Probleme. Ein Schüler hat das Smartphone in der Hosentasche und wird während einer Unterrichtstunde angerufen. Ein anderer hat sein Handy „stumm“ geschaltet und trägt es in der Tasche. Dann kommt eine Nachricht. Das Gerät brummt und brummt. Der Schüler muss der Aufforderung widerstehen, aber die totale Ablenkung vom Unterricht ist da. Die Diskussion mit der Lehrkraft und die Abgabe des Handys nehmen fünf Minuten einer Unterrichtsstunde in Anspruch.
Können Schülerinnen und Schüler während eines Schulvormittags auf das Smartphone verzichten? Wegen dieser Frage hatte die Schulleitung alle Eltern der Schule angeschrieben. Das Schreiben enthielt die Bitte, einmal mit den Kindern zu überlegen, ob es möglich ist, dies in einem Versuch für einen Zeitraum von einem Monat zu testen.
Das Ergebnis der Umfrage war eher verhalten. Aber in den Klassen 9b und 9c gab es dazu sowohl bei den Schülerinnen und Schülern, als auch bei den Eltern eine Mehrheit. Seit Beginn des Monats Mai läuft in beiden Klassen der Versuch. Ein Teil der Schüler bringt das Handy gar nicht erst mit zur Schule. Die anderen geben es vor dem Unterricht ab und erhalten es zum Unterrichtsende zurück. Die Schulsozialarbeiterin Angela Groß Thebing begleitet in beiden Klassen den Versuch mit Infoblocks und Statusbefragungen.


Lena Droste und Kira Gerhäuser, Mandy Hinsken und Emma Hübner geben bei der Schulsekretärin Frau Petra Büning die Handys der Klassen ab.

 

Vorträge zum Umgang mit dem Smartphone

Vielen Internet-, Tablet- und Smartphone-Freaks ist oft gar nicht klar, was und wie viel sie per Mausklick oder Touchscreen-Tippen von sich und ihrer Privatsphäre preisgeben. Es ist nun einmal so: Das Internet hat sich zu einer Kommunikationsplattform entwickelt, auf der sich weltweit Milliarden Menschen bewegen.
Insbesondere Facebook, Twitter, WhatsApp, Google, Skype, Wikipedia und You Tube wurden längst zu „blauen Wohnzimmern“ im persönlichen Umfeld der Nutzer. Leider oftmals aber auch zu „blauen Kinderzimmern“!

Aus diesem Grund hat der Bundesverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) schon 2008 die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ ins Leben gerufen. Heute sind rund 40 selbständig tätige Datenschutzbeauftragte und Mitglieder des BvD an Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland unterwegs, um im Rahmen des ehrenamtlichen Projektes zu beraten und frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren. Auf Anregung der Rekener Schulsozialarbeiterin Angela Groß-Thebing waren an zwei aufeinander folgenden Tagen jetzt die Experten Rolf Poschmann und Bernd Fuhlert zu Gast in Bahnhof Reken. In jeweils einer Doppelstunde pro Klasse machten sie die Siebtklässler der Sekundarschule Hohe Mark und die Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 der EvT-Realschule darauf aufmerksam, dass Smartphones und PCs  Datenschleudern sind und wie gefährlich sie sein können.

Albert Steinkamp und Jochen Grosfeld, die Rektoren der EvT-Realschule und der Sekundarschule, begrüßten die Aktion. „Man kann sich nicht vorstellen, was die Schülerinnen und Schüler in den sozialen Medien alles von sich preisgeben“, berichtet Albert Steinkamp und ergänzt: „Manchmal fragt man sich, ob die so genannten sozialen Medien in Wirklichkeit nicht unsozial sind. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn die Referenten alle Gefahren aufzeigen.“ Besonders bei folgenden Thema wurden die jungen Zuhörer hellhörig: Smartphones. Trotz aller Vorteile, so die Datenschützer, geschehe gerade bei diesen Geräten enormer Missbrauch: „Ein Smartphone ist super, ist gleichzeitig ein Telefon, ein Navi, ein Fotoapparat, eine Videokamera, ein Kommunikationssystem, dazu noch kompakt und klein. Aber alle gespeicherten Daten können in Sekundenbruchteilen ausgelesen werden.“

 

 

„Europa verstehen“ -  in der Schule

Der europäische Kontinent durchlebt derzeit eine unruhige Phase. Die Europäische Union als Staatenbund ist an ihre Grenzen geraten. Jetzt zeigt sich, dass sich einige Länder wie Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich in der Flüchtlingsbewegung verantwortlich fühlen. Andere Länder, die bisher von den finanziellen Vorteilen der Mitgliedschaft profitiert haben, ziehen sich zurück.
Warum gibt es die Europäische Union? Wie ist sie aufgebaut? Was macht die EU, und welche Kompetenzen hat sie?
Zu diesen Fragen wird von der Stiftung Mercator für interessierte Schulen ein Kompaktkurs angeboten. Diese Möglichkeit nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule, eine der Europaschulen in NRW zu einer intensiven Fortbildung.
Ein junges Trainerteam mit Jelena Aura und Milan Thies und Melanie Hülsmann, die Klassenlehrerin der 10a, erarbeiteten mit den Schülern grundlegende europapolitische Kenntnisse. In Kleingruppen wurden die Aufgaben des Europäischen Parlamentes und der Europäischen Kommission erarbeitet. Auch die Einflüsse der EU auf das tägliche Leben jedes Einzelnen wurden nach dem Leitmotiv „Nur wer informiert ist, kann auch aktiv werden.“ behandelt.

 

Klassenfahrt der Klassen 10a und 10b
im Schuljahr 2015/2016

Klassenfoto

Am Montag, den 17.08.2015 starteten wir um 7:00 Uhr in Richtung Kempten.
Nach einer langen Busfahrt kamen wir um ca. 17 Uhr an der Jufa an. Dieses Haus würde für diese Woche unser Quartier sein. Nachdem wir in unsere Zimmer eingezogen waren, besichtigten wir die Stadt Kempten. Am nächsten Tag waren wir mit der Klasse in einem Kletterwald auf einem Berg. Nach dem erfolgreichen Klettertag fuhren wir mit der größten Sommerrodelbahn Deutschlands den Berg hinunter. An dem restlichen Tag hatten wir an der Jufa Freizeit wie z.B. schwimmen gehen oder nach Kempten in die Stadt gehen. Am Mittwoch, dem 19. August fuhren wir mit der Parallelklasse nach München. Dort hatten wir eine Stadtrundführung und wir waren im Deutschen Museum. Danach hatten wir Freizeit in München und fuhren am Abend zurück in die Jufa.
Am Donnerstag fuhren wir zum Bodensee und dort fuhren wir dann mit einem Katamaran von Friedrichshafen nach Konstanz. Dort konnten wir die Stadt besichtigen und hatten Freizeit. Am Freitag fuhren wir dann ca. um 10:00 Uhr wieder Richtung Reken.


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