Herzlich willkommen in Rydultowy

20 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule haben eine Woche in Rydultowy / Polen verbracht. Begleitet wurden sie von der Lehrerin Reinhilde Fedeler und dem Lehrer Christian Holbein. Sie waren in dieser Woche Gäste des Ginazjum Nr. 1, der Partnerschule der EvT. Die Gruppe erwiderte den Besuch der polnischen Schüler, die im Juni 2010 Reken besucht hatten.  Die Rekener Schüler waren am Montag in Dortmund gestartet.
Gleich nach der Ankunft auf dem Airport in Kattowitz übernahm Bianca Dyka souverän die Rolle des Travel Guide. Bianca spricht fließend polnisch und konnte während der Reise in vielen Situationen die Rolle der Dolmetscherin übernehmen.  Generell verständigen sich die polnischen und deutschen Schüler in drei Sprachen, Englisch, Deutsch, Polnisch und der Sprache der Gestik.

Während des Aufenthaltes wohnten die Schüler in Gastfamilien. “Die Gastgeber waren sehr freundlich und zuvorkommen zu mir und haben sich sehr um mich bemüht”, sagte Moritz Schmäing. Auch in der Schule erwiesen sich die polnischen Schüler als zuvorkommende Gastgeber.
Das Motto der Begnung lautete “Let’s get to know each other better.”
Zu den vorbereiteten unterrichtlichen Aktivitäten gehörten  das Sammeln von Informationen über die Art der Stadtverwaltung, schulische Bildung, kulturelle und sportliche Angebote und religiöse Einstellungen.

Daneben gab es ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Die erste Station war der Besuch einer ehemaligen Silbermine. 40 Meter unter Tage erfuhren die Schüler von der schweren Arbeit im Bergbau. Früher wurde der Abraum mit Booten auf einem unterirdischen Kanalsystem transportiert. Heute können Touristen mit diesen Booten fahren.

Der Höhepunkt der Besichtigungen war am Donnerstag eine Fahrt nach Krakau, der Stadt der Könige. Dort begann der Rundgang auf der Wavelburg, wo unter anderem der Königsschatz, eine Sammlung von Reichtümern und Waffen vieler polnischer Könige zu sehen ist. Daran schloss sich ein Rundgang durch die Altstadt an. Auf diesem Weg sahen die Schüler auch das Haus, in dem  Johannes Paul II wohnte, als er in Krakau studierte.
In Krakau traf die Gruppe auch mit Albert Steinkamp zusammen. Der stellvertretende Schulleiter der EvT war eigens angereist, um diesen und den folgenden Tag mit den Austauschschülern zu verbringen und die Kontakte zur Partnerschule zu pflegen.

Der Freitag schloss mit einem Rückblick auf die vergangenen Tage ab. Natürlich blickte man auch in die Zukunft, und es wurden Pläne für ein weiteres Treffen geschmiedet. Wer das dann wissen möchte, muss mit der Partnerschaft verbunden bleiben.

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