Geschichte der Schule

schuleingangOstern 1961wurde an der Michael - Volksschule ein Aufbauzug Realschule in Groß Reken gegründet. Er entwickelte sich über die Form der vierjährigen Aufbaurealschule (01.08.1967) zur grundständigen sechsjährigen Realschule (ab 01.08.1968). Aufgrund der wachsenden Schülerzahl zog er am 01.08.1969 in das ehemalige Gebäude der kath. Elisabeth - Volksschule nach Bahnhof Reken, die im Zuge der Schulreform ihre Schüler an die neu gegründete Overberg - Hauptschule nach Groß Reken abgegeben hatte. Der mit dem Gebäude verbundene Name wurde Ende der 70er oder Anfang der 80er Jahre von dem damaligen Schulleiter, Realschuldirektor Weber, und seinem Kollegium für die „Realschule Reken“, wie sie bis dahin hieß, übernommen.

1985/1986 - Neu - bzw. Umbau der Schule; Abbau der Pavillons bis auf den Verwaltungspavillon (Lehrerzimmer und Schulleitungsräume).

1996 Erweiterung der Realschule mit weiteren Klassen und Fachräumen wie z.B. dem Informatikraum.

Die Realschule ist eine Schulform der Sekundarstufe 1 und umfasst die Klassen 5 - 10. Zwischen der Hauptschule, die eine allgemeine Grundbildung vermittelt und dabei vornehmlich auf handwerklich praktische Berufsfelder gerichtet ist, und dem Gymnasium mit seiner Zielrichtung der allgemeinen Hochschulreife (Studierfähigkeit) und der dadurch bedingten Betonung theoretischer Bildungsinhalte nimmt die Realschule einer Mittelstellung ein.

Sie vermittelt eine wissenschaftlich fundierte, erweiterte Allgemeinbildung mit (fremd -) sprachlichen, mathematisch - naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkten. Das Lerntempo der Realschule ist schneller als in der Hauptschule aber langsamer als im Gymnasium.

Das Fach Religion, der musisch - künstlerische, der sportliche sowie der technische Fächerbereich, zu dem ab der Mittelstufe (Kl. 8, zukünftig Kl. 7) auch Informatik gehört, sind ebenfalls bedeutende Bildungs - und Erziehungsfelder. Alle Fächer gehen von der Erfahrungswelt des Kindes aus und berücksichtigen den Umwelt - und Gegenwartsbezug sowie den wichtigen Aspekt der praktischen Anwendbarkeit im täglichen (auch beruflichen) Leben. Die Realschüler verbinden häufig theoretische Fähigkeiten mit praktischen Fertigkeiten.

Natürlich fühlt sich eine weltoffene, konfessionsungebundene öffentliche Schule allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen verpflichtet, weshalb sie nicht einer Konfession, auch wenn sie das religiöse Bekenntnis die Mehrheit darstellt, den Vorzug geben darf. So stellt sich für uns, SchülerInnen wie LehrerInnen, die wir der weltanschaulichen Toleranz und der Landesverfassung verpflichtet sind, die Frage, was wir, losgelöst von Elisabeths religiöser Begründung ihres Lebenswegs, heute noch aus dem Handeln unserer Namenspatronin für unser Handeln entnehmen können.

©Elisabeth-von-Thüringen-Realschule, Realschule der Gemeinde Reken
mit bilingualem Zweig Englisch und ausgezeichnet als Europaschule
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